Renale Denervation

Sympathikusdenervation der Nierenarterien (renale Denervation)

Leider gelingt es mit den herk√∂mmlichen, meist medikament√∂sen Ma√ünahmen manchmal nicht, den Blutdruck ausreichend zu senken; das Risiko f√ľr Folgesch√§den wie Schlaganf√§llen oder Herzinfarkten bleibt ernorm hoch.¬†F√ľr diese Patienten ist das neuartige Verfahren der ‚Äěrenalen Denervation‚Äú entwickelt worden, das in unserem Zentrum angewendet wird. Bei der Sympathikus- denervation wird ein kleiner Ablationskatheter (s. Bild) von der Leistenarterie aus in die Nierenarterien unter R√∂ntgenkontrolle vorgeschoben. Mit Hilfe der steuerbaren Elektrode am Ende des Katheters werden Stromst√∂√üe an verschiedenen Stellen in die Wand der Nierenarterien abgegeben. Dadurch kommt es zur Ver√∂dung der f√ľr den Bluthochdruck verantwortlichen Stressnerven, die in der Gef√§√üwand verlaufen. Neueste Studien haben eine anhaltende Blutdrucksenkung von √ľber 30 mmHg gezeigt, so dass h√§ufig Blutdruckmedikamente reduziert oder abgesetzt werden k√∂nnen.

Um eine optimale Versorgung sicherzustellen, erfolgt die Diagnostik und Nachbetreuung der Patienten interdiziplinär durch Kardiologen, Nephrologen und Hypertensiologen am Alice-Hospital.

Artikel im Darmstädter Echo: Nierennerven Verödung >>